Drei noch unbekannte Arten von Essstörungen

10.03.2021

 Magersucht, Bulimie, Binge Eating. Das sind die wohl drei bekanntesten Essstörungen. Dennoch gibt es weitere, gefährliche essgestörte Verhaltensweisen. Mit diesem Artikel möchte ich darüber aufklären.

Der größte Anteil der Menschen mit einem essgestörten Verhalten sind magersüchtig, bulimisch, oder befinden sich im BingeEating. Aber dennoch gibt es weitere Essstörungen, von denen ebenfalls viele Menschen betroffen sind. Allerdings fühlen sich gerade die Menschen sehr allein gelassen, da kaum über diese Verhaltensweisen gesprochen wird. Beziehungsweise sich kaum Menschen darüber outen. Mir war es wichtig diese drei Formen von Essstörungen mit aufzugreifen. In meinen Artikel „Welche Essstörungen gibt es“, erfährst Du mehr über die bekanntesten Essstörungen.

Drei noch unbekannte Essstörungen

Drei noch unbekannte Arten von Essstörungen

1. Diabulimie

Bei der Diabulimie verzichten Betroffene von Typ-1-Diabetes bewusst auf ihr notwendiges Insulin. Dadurch, dass sie sich weniger Insulin, oder sich sogar gar keins mehr spritzen, nehmen sie ab. Denn die geringere Insulindosis sorgt dafür, dass der Blutzucker steigt. Die überschüssigen Kohlenhydrate werden dadurch vermehrt über die Nieren abgegeben. Die Diabulimie ist von außen schwer erkennbar. Der einzige Parameter kann der schlechte Blutzuckerparameter sein. Diese Form der Essstörung ist, ähnlich wie bei der Bulimie, eine heimliche und schambehaftete Erkrankung. Angehörige und Freunde wissen meist nichts davon. Denn die Essstörung ist von außen kaum sichtbar.

Wenn Typ-1-Diabetes bei jemandem festgestellt wird, nimmt dieser ca. bis zu 7kg zu. Grund dafür ist das Insulin. Frauen im herangehenden Erwachsenalter können oftmals mit dieser Zunahme nicht umgehen (Die Angst vor einer Zunahme). Häufig weisen diese ein geringes Selbstwertgefühl auf. Denn zusätzlich müssen sich die Betroffenen mit Nahrung und Insulin auseinandersetzen. Sie müssen ihr Essen oftmals planen und alles ausrechnen. Sind somit nicht mehr so frei und flexibel, wie vor der Krankheit. Mit der Zunahme, können viele Betroffene nicht umgehen und fangen an ihr Insulin wegzulassen. Neben allen Essstörungen, die alle lebensbedrohlich sein können, ist diese besonders gefährlich. Denn die Betroffenen, benötigen das lebenswichtige Insulin. Wenn es nicht frühzeitig erkannt wird, kann eine Stoffwechselübersäuerung stattfinden, die in der Regel lebensbedrohlich ist.

2. Chew and Spit

Bei der „Chew an Spit“ Essstörung nehmen die Betroffenen das Essen in den Mund, kauen dieses und spucken es danach wieder aus. Die Lebensmittel sind oftmals besonders kalorienreich und enthalten somit viel Zucker, Salz und Fett. Betroffene dieser Krankheit verhindern die Aufnahme von den Kalorien, indem sie die Nahrung vor dem Verschlucken ausspucken. Dennoch erleben sie trotzdem den gewünschten Geschmack.

Auch hier kann es zu einer Sucht kommen. Denn Essen verbinden wir oftmals mit einem positiven Gefühl. Und das erhält man bereits durchs Kauen. Die Betroffenen haben Angst vor Kalorien, vor einer Zunahme, oder vor Essanfällen. Also viele Ähnlichkeiten wie bei anderen Formen von Essstörungen. Ebenso ist diese Essstörung geprägt von Scham und Ekel. Die Betroffenen ziehen sich zurück. Folgen können folgende sein: Geschwollene Speicheldrüsen, Zahnprobleme und Unterernährung. Zudem beginnt die Verdauung und Zersetzung bereits im Mund, wenn man kaut. Was das genau schon für eine Auswirkung hat, wissen die Forscher noch nicht.

3. Drunkorexie

Eine weitere, aber noch recht unbekannte Form der Essstörung ist die „Drunkorexie“. Hier verzichten die Betroffenen mit Absicht aufs Essen, um aufgrund des Alkoholkonsums nicht zuzunehmen. Oftmals essen die Betroffenen nichts vor einem Partyabend, oder mischen den Alkohol mit Light-Getränken. Zudem wird vermehrt extremer Sport, oder eine extreme Diät nach einem Alkoholexzess ausgeführt. Durch das wenige Essen gelangt der Alkohol schneller ins Blut. Wodurch das Risiko für Folgeschäden (Kennst Du Die Folgen einer Essstörung?) im Organismus, oder auch für Filmrisse steigt. Dadurch das hier ein Kompensationsverhalten an den Tag gelegt wird, ist es ein Zeichen für ein Abhängigkeitsverhältnis. Dies zählt als Form einer Essstörung.

Betrifft Dich vielleicht eine Form der zuvor genannten Essstörungen?

Eins sollst du wissen, du bist nicht alleine. Jede Form eines essgestörten Verhaltens ist unterschiedlich, dennoch sind die Ursachen meist dieselben. Du kannst dich gerne an mich wenden und ich helfe dir aus diesem Teufelskreis auszusteigen. Gerne kannst du mich auch über Instagram kontaktieren.

Alles Liebe.

Deine Janina

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