Kennst du die Folgen einer Essstörung?

19.09.2021

Eine Essstörung wird oftmals als harmlos angesehen. Dennoch sind die Folgen nicht zu unterschätzen. Kennst du die Folgen einer Essstörung? – Ich muss gestehen, dass ich lange Zeit während meiner Magersucht, oder Bulimie nicht über die Folgen einer Essstörung nachgedacht habe.

Unterbewusst war es mir sicherlich klar, dass es nicht gut ist, was ich da mache. Aber ich hatte nur ein Ziel. DÜNN zu sein! Dabei war mir alles egal. Mir waren sogar mein Leben und mein Körper im Nachhinein total egal. Eigentlich ist es verrückt, was man sich und seinem Körper in dieser Zeit antut. Man kämpft die ganze Zeit gegen ihn, ignoriert seine Signale und handelt letztendlich entgegen dem, was der Körper brauchte.

Wenn ich hungrig war, habe ich nichts gegessen. Wenn ich müde war, machte ich noch mehr Sport. Wenn ich satt war, aß ich weiter. Egal, ob ich magersüchtig war, oder in der Bulimie steckte. Ich machte nicht das, was ich brauchte. Sowohl in meiner Magersucht, als auch in meiner bulimischen Phase merkte ich das ich zunehmend müder wurde, nicht mehr die Kraft hatte, die ich vor meiner Essstörung hatte. Ich konnte mich schlecht konzentrieren, hatte mit Kreislaufbeschwerden zutun, Verdauungsprobleme und zwischendurch merkte ich auch , dass mein Herz oft unregelmäßig schlug.

Als ich in der Bulimie war, traten schließlich noch Zahnbeschwerden auf, ich hatte ständig heftige Halsschmerzen und ich wurde zunehmend depressiver. Ich wollte am liebsten den ganzen Tag in meinem Zimmer bleiben und essen. Ich hatte einfach keinen Spaß mehr am Leben. 2019 kam ich nach einem Essanfall ins Krankenhaus. Warum ich ins Krankenhaus gekommen bin, erfährst du nächste Woche. Wäre ich damals nicht ins Krankenhaus gefahren, hätte ich sterben können. Als mir dies der Arzt deutlich gesagt hat, habe ich das erste Mal realisiert das ich eine gefährliche Krankheit habe, die letztendlich auch tödlich enden kann.

Es hat endlich Klick gemacht

Schaukel

Ich habe verstanden, was ich mir und meinem Körper eigentlich antue. Dennoch weiß ich auch, dass man das in der Krankheit oftmals nicht sieht. Beziehungsweise man weiß es, aber man handelt trotzdem weiterhin so. Aber das ist die Krankheit. Das bist oftmals nicht du.

Mir hat es damals auch geholfen, als ich mir aufgeschrieben habe, was passieren würde, wenn ich weiterhin so leben würde, wie bisher. Mir wurde klar, dass ich das nicht möchte. Umso schuldiger habe ich mich gefühlt, als ich realisierte, dass ich danach trotzdem noch weitermachte. Aber es gab einen Unterschied. Ich bemühte mich um meine Heilung.

Ich suchte eine Gruppe, suchte nach einem Therapeuten und buchte mein erstes Coaching. Und wenn du auch in dieser Situation bist, dass du dich schuldig fühlst, weil du weißt, wie sehr du dir damit schadest, dann habe Verständnis für dich. Du hast eine Krankheit, die es zu verstehen gilt. Man kann nicht von heute auf morgen damit aufhören. Das ist unmöglich. Aber es ist wichtig, dass einem schon einmal bewusstwird, was man da eigentlich macht. Was man sich und seinem Körper antut.

Sei geduldig mit Dir und setzte Dich nicht unter Druck

Sanduhr

Verurteile dich in dieser Situation nicht und habe Verständnis für dich.

Frage dich in so einer Situation immer, was du deiner besten Freundin sagen würdest? Würdest du sie auch so fertigmachen? Oder würdest du sie ermutigen weiterzumachen? Ich glaube du kennst die Antwort. Lerne auf deinem Weg nett zu dir zu sein. Erkenne, dass eine Essstörung gefährlich ist. Dass sie im schlimmsten Fall auch mit dem Tod enden kann.

Suche dir Unterstützung auf deinem Weg und finde die Ursachen Deiner Essstörung heraus und löse sie auf. Diesen Weg musst Du nicht alleine gehen, es ist ein stärke sich Hilfe zu holen.

Alles Liebe
Deine Janina

„Du selbst, genauso wie jeder andere im Universum, verdienst Deine Liebe und Zuneigung.“

Buddha

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