Fühlst Du Dich manchmal wie gefangen zwischen dem Wunsch, Deine Essstörung zu überwinden, und der Angst vor dem nächsten Schritt? Dann bist Du nicht allein. Viele Frauen stehen genau dort, wo Du jetzt stehst, zwischen Hoffnung und Unsicherheit. Im Alltag wird jede Mahlzeit und jeder Blick in den Spiegel zu einer Herausforderung.
Vielleicht hast Du schon verschiedene Wege der Heilung ausprobiert, um die Essstörung loszuwerden. Und fragst Dich nun, wie es weitergehen soll. Oder Du spürst, dass Du bereit bist für Veränderung, aber weißt nicht, wo Du anfangen sollst. Diese Unsicherheit kenne ich nur zu gut. Denn der Weg aus einer Essstörung heraus ist nicht linear. Zudem findet die wichtigste Arbeit dort statt, wo Dein Leben wirklich passiert, nämlich in Deinem Alltag.
Ich weiß noch genau, wie ich über 12 Jahre mit Magersucht und Bulimie gekämpft habe. Ich weiß genau, wie sich diese Achterbahn der Gefühle anfühlt. Heute bin ich frei von meiner Essstörung und begleite andere Frauen auf ihrem Weg zur Heilung. In diesem Artikel zeige ich Dir fünf konkrete Schritte, die Dich dabei unterstützen, Deine Recovery im Alltag zu meistern.
Du verdienst ein Leben in Freiheit und Leichtigkeit. Im folgenden Text zeige ich Dir 5 Schritte, die mein Leben verändert haben und sie können auch Deins verändern.
Der Unterschied zwischen klinischer Behandlung und alltäglicher Recovery
Der Unterschied ist wichtig für Deinen Heilungsweg. Daher erkläre ich ihn Dir nachfolgend.
Bei der klinischen Behandlung liegt der Fokus auf der Reduktion oder dem Verschwinden der diagnostischen Kriterien und Symptome. Das bedeutet medizinische Überwachung, Gewichtsstabilisierung und die Behandlung akuter Symptome. Du bekommst vorgegebene Mahlzeiten, feste Strukturen und rund um die Uhr Betreuung. Das Ziel ist erstmal, Dich zu stabilisieren und wieder auf die Beine zu bringen.
Bei der alltäglichen Recovery geht es um so viel mehr. Es geht um Deine individuelle Erfahrung, Deine Selbstbestimmung und Deine persönliche Entwicklung im täglichen Leben. Du lernst, eine gesunde Beziehung zum Essen aufzubauen. Zudem lernst Du, Deinen Körper zu akzeptieren und Deine Lebensqualität zu verbessern. Und das alles, während Du Dein normales Leben führst.
Aus meinen Coachings weiß ich, dass es vielen leichter fällt, zuzunehmen, wenn gleichzeitig an den Hintergründen gearbeitet wird. Wenn Du verstehst, warum Du die Zunahme brauchst und wie sie Dir hilft, dann wird der Prozess weniger beängstigend.
Im Alltag wirst Du mit echten Situationen konfrontiert. Du musst lernen, mit diesen Herausforderungen umzugehen. Das heißt, Lebenskompetenzen zu entwickeln und nach einem erfüllten Leben zu streben. Das ist der Unterschied zwischen Überleben und wirklich Leben.
Warum Recovery im Alltag der Schlüssel zur wahren Heilung ist
Ich habe mich damals bewusst gegen eine Klinik entschieden, weil ich es im Alltag schaffen wollte. Warum? Weil ich im Alltag die Probleme hatte und dort auch gesund werden wollte. Das bedeutet nicht, dass Kliniken schlecht sind. Tatsächlich ist sogar das Gegenteil der Fall. Sie können in akuten Phasen lebensrettend sein. Du merkst, es kommt auf Deine Situation an.
Doch egal, welchen Weg Du wählst, am Ende musst Du im Alltag weitermachen. Dort, wo Deine Mutter wieder einen Kommentar über Dein Aussehen macht, wo Kollegen über Dein Essverhalten urteilen oder wo Du spontan entscheiden musst, was Du bestellst. Und genau dort muss die echte Heilungsarbeit stattfinden.
Eine Klinik kann Dich stabilisieren, Dich „aufpäppeln“, wie ich es nenne. Aber sie kann Dich nicht dauerhaft gesund machen. Denn das Leben passiert nicht in sterilen Klinikzimmern mit vorgegebenen Mahlzeiten und festen Strukturen. Das Leben passiert zu Hause, auf der Arbeit, beim Einkaufen, beim Treffen mit Freunden. Dies kannst Du auch in dem Bericht meiner Klientin Marie nachlesen.
Wenn Du Dir schon während eines Klinikaufenthalts überlegst, wie Du zu Hause weitermachen kannst, welche Schritte Du machen kannst und wer Dir helfen kann, dann legst Du bereits den Grundstein für eine erfolgreiche Recovery im Alltag. Denn nur dort, wo Deine Herausforderungen wirklich entstehen, kannst Du sie auch nachhaltig überwinden.
Die Recovery im Alltag ist wertvoll, weil sie Dir zeigt, dass Du stärker bist, als Du denkst. Sie beweist Dir, dass Du auch ohne den geschützten Rahmen einer Klinik Dein Leben meistern kannst.
Mehr als nur Symptombekämpfung
Wahre Recovery bedeutet nicht nur, dass Du wieder isst oder ein bestimmtes Gewicht erreichst. Es geht um so viel mehr. Es geht darum, Dich als ganze Person wiederherzustellen, also körperlich, psychisch und sozial.
Viele Behandlungsansätze konzentrieren sich nur auf das Essen oder das Gewicht. Das ist aber viel zu oberflächlich. Denn eine Essstörung ist nicht nur ein Problem mit dem Essen. Sie betrifft Deine gesamte Persönlichkeit. Darunter Deine Körperwahrnehmung, Deine Beziehungen und Dein Selbstbild.
Deshalb arbeite ich in meinen Coachings immer an verschiedenen Punkten gleichzeitig. Wenn nur an einem oder zwei Aspekten gearbeitet wird, hilft das vielen nicht. Achte darauf, dass alle wichtigen Bereiche berücksichtigt werden.
Das sind zum Beispiel Selbstakzeptanz, Körperakzeptanz, bewusstes Essen, Selbstbestimmung, psychische Gesundheit und realistische Ziele. Sie müssen nicht alle gleichzeitig bearbeitet werden, aber mit der Zeit und nacheinander schon.
Ein Ernährungsplan oder das Weglassen der Waage mag für ein paar Wochen funktionieren. Aber das ist nicht ganzheitlich. Nur wenn Du an allen Aspekten arbeitest, hast Du die echte Chance, gesund zu werden. Also dauerhaft frei von Deiner Essstörung zu leben.
Die 5 entscheidenden Schritte für Deine Recovery im Alltag
Jetzt kommen wir zu den konkreten Schritten, die Dein Leben verändern können. Diese fünf Schritte haben mein Leben komplett verändert und sie können auch Deins verändern. Ich zeige Dir, wie Du sie in Deinen Alltag integrieren kannst.
Selbstakzeptanz und Selbstmitgefühl entwickeln
Selbstakzeptanz ist die Grundlage für jeden Genesungsprozess. Sie ermöglicht Dir einen realistischen Blick auf Deine Stärken und Schwächen. Wenn Du weißt, woran Du arbeiten möchtest, ist das wertvoll. Genauso wichtig ist es, zu sehen, wo Deine Stärken liegen.
Ich kenne das noch genau von früher. Damals habe ich nie etwas für mich gemacht. Eine Beautymaske oder mir eine Pause zu gönnen, hat sich total falsch angefühlt. Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen dabei. Heute kann ich mir zwei Stunden Massage gönnen oder einen ganzen Tag freinehmen, ohne auch nur ein bisschen schlechtes Gewissen zu haben.
Wie ist das passiert? Ich habe gelernt, mit mir selbst freundlich zu sprechen. Statt mich die ganze Zeit fertigzumachen, begegne ich mir mit Verständnis. Wenn Du Dich ständig selbst kritisierst, befindest Du Dich in einem negativen Kreislauf. Und Deine Bewältigungsstrategie wird wieder die Essstörung. Wie sowas aussehen kann? Anstatt: „Ich bin so dumm“. Sagst Du: „Ich lerne noch.“
Selbstakzeptanz bedeutet auch, dass Du Dir selbst vertraust. Wenn Du Entscheidungen für Dich triffst, baust Du Selbstvertrauen auf. Du siehst, dass es funktioniert, dass Du es kannst. So lernst Du auch, besser mit Rückschlägen umzugehen.
Praktisch kannst Du das umsetzen, indem Du positive Selbstgespräche führst. Dazu gilt es, Grenzen zu setzen und Selbstfürsorge zu praktizieren. Behandle Dich so, wie Du auch mit einer guten Freundin sprechen würdest.
Persönliche Grenzen erkennen und durchsetzen
Grenzen zu setzen ist gar nicht so einfach. Ich kann Dir sagen, dass ich mich sehr schwer damit getan habe. Da waren immer diese Gedanken: „Ich kann das doch jetzt nicht sagen. Was sollen dann die anderen denken?“ Oder: „Ich habe doch das immer so gemacht.“
Dahinter stecken oft Ängste. Angst vor Verlust, Angst nicht gemocht zu werden. Vielleicht kennst Du das auch: Du sagst oft “Ja”, obwohl Du “Nein” meinst. Du gehst immer über Deine eigenen Bedürfnisse hinweg. Jemand macht einen blöden Spruch über Dich und Du sagst nichts dazu, obwohl Du denkst: „Das ist mir zu weit gegangen.“
Aber wie soll derjenige das wissen, wenn Du nie Deine Grenzen setzt?
Dabei können solche Situationen einen enormen Einfluss auf Dein Essverhalten haben. Irgendwo braucht es eine Bewältigungsstrategie. Wenn Du nicht sagst: „Hey, rede nicht so über mich“, dann frisst Du das in Dich hinein. Aber es braucht trotzdem ein Ventil. Und Dein Umgang damit ist die Essstörung.
Ich war früher genau so. Immer anderen hinterhergerannt, nur um gemocht zu werden. Mich aufgeopfert, damit andere mich endlich mögen. Aber dadurch wurde die Angst immer größer. Am Ende war ich noch einsamer, weil ich mich selbst verloren hatte.
Irgendwann bin ich an den Punkt gekommen und dachte mir: „Das kann es nicht sein.“ Entweder man mag mich so wie ich bin und akzeptiert auch mal ein “Nein”, oder sie können gehen. Und ich habe tatsächlich eine Freundin dadurch verloren. Aber weißt Du was? Dann halt nicht. Ich bin nicht mehr hinterhergerannt.
An diesem Punkt darfst Du auch ankommen. Nicht mehr alles mit Dir machen zu lassen. Zu wissen, wo Deine Grenzen sind und was Du mit Dir machen lassen möchtest und was nicht.
Gesunde Routinen und Strukturen aufbauen
Durch Deine Essstörung hast Du bereits viele Routinen, aber die sind nicht gesund. Für Deine Recovery brauchst Du gesunde Strategien und eine Tagesstruktur im Alltag.
Vielleicht wirkt das im ersten Moment nicht besonders flexibel. Das ist es oftmals auch nicht. Aber Du brauchst erstmal eine gewisse Grundlage. Also erst eine Struktur, um dadurch dann auch flexibler werden zu können.
Gesunde Bewältigungsstrategien sind zum Beispiel Journaling, Meditation oder Lesen. Das sind kleine Routinen, die Dir Halt geben und Dir ermöglichen, Dich zu reflektieren. Sie helfen Dir, bewusst in Dich hineinzuhören und auf Deinen Körper zu hören. Genau das brauchst Du auf Deinem Heilungsweg.
Es kann Sinn ergeben, eine Morgenroutine und eine Abendroutine zu haben.
Das könnten zum Beispiel morgens 5 Minuten bewusstes Atmen sein. Journaling am Abend kann so einfach sein wie 3 Dinge aufzuschreiben, für die Du dankbar bist. Schau für Dich, was Du machen kannst, um eine gesunde Routine zu entwickeln. Dabei musst Du nicht perfekt sein, denn selbst 1 Minute ist besser als gar nichts. Viele berichten mir im Coaching, dass diese 10 Minuten ihren Tag komplett verändern.
Ich habe früher auch erstmal viele Dinge ausprobiert. Mittlerweile habe ich meine festen Routinen gefunden. Durch das Reisen ändern sich diese bei mir zwar immer wieder etwas von Ort zu Ort. Aber generell bleiben meine Routinen dieselben. Das heißt, ich meditiere, schreibe ins Journal, lese, praktiziere Yoga und gehe achtsam spazieren.
Du kannst Deine Routinen auch anpassen. Wenn Du unter der Woche in Deiner Wohnung bist, machst Du sie anders, als wenn Du am Wochenende zu Deinen Eltern fährst. Aber Du kannst sie trotzdem machen. Oft findet man eine Ausrede: „Konnte ich nicht machen, war da und da.“ Man kann sie trotzdem machen, nur anders einbauen.
Achtsamkeitspraktiken in den Alltag integrieren
Achtsamkeit bedeutet, im gegenwärtigen Moment zu sein und bewusst wahrzunehmen, was gerade passiert. Du lernst, Deine Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sie sofort zu bewerten.
Achtsamkeit ist ein wichtiger Baustein Deiner Recovery. Denn Du lernst dadurch nach und nach, Hunger von emotionalem Essen zu unterscheiden. Zudem hilft Achtsamkeit mit der Zeit, rechtzeitig zu erkennen, wenn sich ein Essanfall anbahnt.
Du kannst Achtsamkeit ganz einfach in Deinen Alltag integrieren. Zum Beispiel, indem Du Dir ganz achtsam einen Tee kochst. Spüre das warme Wasser, rieche den Duft, nimm Dir bewusst Zeit dafür. Oder wasche Dir achtsam die Hände. Spüre die Temperatur des Wassers, die Textur der Seife. Auch achtsame Spaziergänge sind wertvoll. Dabei gehst Du langsam und bewusst und spürst Deine Füße auf dem Boden.
Meditation und progressive Muskelentspannung sind ebenfalls Achtsamkeitspraktiken. Du kannst mit kurzen geführten Meditationen anfangen, auch nur fünf Minuten können einen Unterschied machen.
Mir hat damals das Buch „Jetzt“ von Eckhart Tolle sehr geholfen. Es lehrte mich, was es wirklich heißt, im Hier und Jetzt zu sein, auch präsent zu essen. Es half mir, aus dem ständigen Gedankenkarussell ums Essen auszusteigen und zu verstehen, dass ich nicht meine Gedanken bin. Gerade bei einer Essstörung, in der die kritischen Gedanken ständig so laut sind, war das befreiend.
Das Schöne an Achtsamkeit ist, dass Du keine besonderen Hilfsmittel oder viel Zeit brauchst. Du kannst sie überall und jederzeit praktizieren.
Ein starkes Unterstützungsnetzwerk schaffen
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Eine Gemeinschaft und andere Betroffene können Dir in der Recovery unglaublich helfen. Das ist super wertvoll.
Ich sehe das zum Beispiel auch in meinen Coachings. In den Einzelcoachings kann ich als ehemalige Betroffene unterstützend da sein, weil ich das selbst durchgemacht habe. In meinen Gruppencoachings sehe ich, wie wertvoll es ist, wenn mehrere zusammenkommen, die dasselbe durchmachen. Selbst habe ich es in der Selbsthilfegruppe in meiner Zeit der Recovery auch gemerkt. Dort habe ich auch sehr viel gelernt, wie ich es nicht machen will.
Wenn Du mit Menschen sprichst, die genau verstehen, was Du durchmachst, fühlst Du Dich weniger allein. Sie kennen diese Gedanken, diese Ängste, diese inneren Kämpfe. Du musst nichts erklären oder rechtfertigen. Das kann unglaublich entlastend sein.
In einer Gruppe lernst Du auch von den Erfahrungen anderer. Du siehst, wie sie mit ähnlichen Situationen umgehen, welche Strategien bei ihnen funktionieren. Manchmal hilft schon ein einziger Satz von jemandem, der ein paar Schritte weiter ist als Du.
Aber auch Dein privates Umfeld ist wichtig. Sprich offen mit vertrauenswürdigen Freunden oder Familienmitgliedern über Deine Situation. Erkläre ihnen, was Dir hilft und was nicht. So können sie Dich besser unterstützen und verstehen.
Ein starkes Unterstützungsnetzwerk gibt Dir Halt, wenn es schwierig wird. Es erinnert Dich daran, dass Du nicht alleine bist und dass Heilung möglich ist. Denn andere haben es auch geschafft.
Häufige Hindernisse im Recovery-Alltag und wie Du sie überwindest
Hindernisse gehören leider zum Alltag dazu. Das kann man nicht vermeiden. Und deswegen finde ich es auch so wertvoll, im Alltag gesund zu werden und seine Recovery zu bestreiten. Denn es wird Dein Leben lang so sein, dass immer mal etwas passiert.
Dann geht es darum, Dich zu stabilisieren. Das bedeutet, alles zu verstehen und ganzheitlich gesund zu werden. Dann brauchst Du die Essstörung nicht mehr. Typische Hindernisse können sein: Dein Umfeld, Stress oder alte Muster wie immer “Ja” sagen, obwohl Du “Nein” meinst, oder schweigen, wenn jemand verletzende Kommentare macht. Auch Trigger, unaufgearbeitete Themen, Rückschläge, Ungeduld oder gesellschaftliche Erwartungen können herausfordernd sein. Selbst schwere Ereignisse wie der Tod eines geliebten Menschen, Scheidung oder Jobverlust können Dich aus der Bahn werfen.
Durch diese Hindernisse musst Du Dich selbst stärken. Das kannst Du machen, indem Du die Schritte durchgehst, die ich Dir gezeigt habe. Dass Du Selbstmitgefühl entwickelst, kleine Ziele setzt, achtsam bist und Dich selbst reflektierst. Dass Du Hilfe in Anspruch nimmst und gesunde Bewältigungsstrategien entwickelst.
Bei mir ist das zum Beispiel auch so: Das Leben ist niemals gradlinig, nie. Aber ich würde nie, nie, nie wieder auf die Essstörung zurückgreifen. Ich habe meine Essstörung verarbeitet und aufgearbeitet, sodass dieses Thema für mich schon lange komplett erledigt ist.
Dein Weg zu einem Leben ohne Essstörung
Diese fünf Schritte haben mein Leben komplett verändert und sie können auch Deins verändern. Du hast nun konkrete Werkzeuge, um positive Veränderungen anzustoßen.
Du weißt, wie wichtig Selbstakzeptanz ist, wie Du Grenzen setzt und gesunde Routinen aufbaust. Zudem weißt Du, warum Achtsamkeit und ein Unterstützungsnetzwerk wichtig sind.
Der Weg aus einer Essstörung heraus ist nicht linear. Es wird Höhen und Tiefen geben. Falls Du mehr über den Umgang mit Rückschlägen erfahren möchtest, findest Du in meinem Artikel „Wie Du mit Rückfällen umgehst – Wenn die Essstörung zurückkommt“ konkrete Strategien dafür.
Veränderung braucht Zeit. Sei geduldig mit Dir. Jeder kleine Schritt zählt. Feiere Deine Erfolge, egal wie klein sie erscheinen mögen. Du verdienst ein Leben in Freiheit und Leichtigkeit.
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Ich teile regelmäßig Tipps in meinem Podcast und Blog kostenlos für alle, die ihren Weg finden wollen. Falls Du Dir zusätzliche Begleitung wünschst, buche Dir gern ein kostenfreies Kennenlerngespräch.
Ich war da, wo Du jetzt bist, und gehe den Weg gern mit Dir.
Liebe Grüße
Deine Janina
„Du musst das Leben nicht verstehen, Du musst es nur leben.“
Hermann Hesse
