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Ich saß am Tisch und habe mein Essen in winzige Stücke geschnitten. Alles gleich groß. Schön sortiert. Und ich dachte, das ist doch normal. Das machen doch alle so.
Machen sie nicht.
Vielleicht kennst Du das auch. Diese kleinen Dinge beim Essen, über die Du nie sprichst. Das Glas Wasser vor der Mahlzeit, damit sich der Magen schon voll anfühlt. Die Kuchengabel bei der Hauptmahlzeit, damit jeder Bissen möglichst klein ist. Der Gang zur Toilette davor, um Dich nochmal im Spiegel zu checken. Oder danach, um zu schauen, ob man das Essen jetzt an Deinem Bauch sieht.
Du machst diese Dinge automatisch. Ohne darüber nachzudenken. Sie fühlen sich nicht an wie Krankheit. Sie fühlen sich an wie Lösungen. Wie etwas, das Du brauchst, um überhaupt essen zu können. Und solange niemand es sieht, ist es doch okay. Oder?
Ich kenne das so gut. Ich hatte meine eigenen Rituale. Und ich habe sie jahrelang für Gewohnheiten gehalten. Nicht für Symptome. Erst als ich anfing hinzuschauen, habe ich verstanden, dass hinter jedem einzelnen Ritual die gleiche Angst steckte. Die Angst vor dem Kontrollverlust. Die Angst, zu viel zu essen. Die Angst, dass ohne diese kleinen Tricks alles aus dem Ruder läuft.
In dieser Folge spreche ich über fünf heimliche Angewohnheiten beim Essen, über die fast niemand redet. Nicht weil sie unwichtig sind. Sondern weil die Scham zu groß ist. Wir schauen uns gemeinsam an, was diese Rituale wirklich bedeuten und warum sie Deine Essstörung leise am Leben halten.
Wenn Du beim Lesen gerade dachtest „Das mache ich auch“, dann ist diese Folge für Dich.
Bis gleich, Deine Janina
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