Warum wir Recovery aufschieben und wie ich endlich angefangen habe

Kategorie: Podcast

Datum: 09.11.2025

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In der heutigen Podcast-Folge geht es ums ständige Aufschieben. Bei mir fehlte immer noch etwas zum Starten: Geld, Zeit oder erst musste noch XY erledigt sein.

Ich saß nachts vor meinem Laptop und scrollte durch Therapeuten-Profile. Notierte mir Namen und Telefonnummern. Speicherte die Seiten als Lesezeichen. Und tat dann … nichts. Wochenlang. Monatelang. Jahrelang.

„Ich bin noch nicht bereit“ wurde zu meiner Lieblingsausrede. Dabei war die Wahrheit eine andere. Ich hatte nicht zu wenig Leidensdruck. Ich hatte zu viel Angst vor dem, was passieren würde, wenn ich wirklich anfing.

Was, wenn ich ohne die Essstörung nicht mehr ich war? Was, wenn ich scheiterte und beweisen würde, dass ich wirklich hoffnungslos bin? Und noch gruseliger. Was, wenn es funktionierte und mein ganzes Leben sich verändern würde?

Diese Ängste versteckte ich hinter perfekten Ausreden. Nach dem Urlaub wäre der richtige Zeitpunkt. Erst musste ich noch die Arbeitssituation klären. Und außerdem war Therapie viel zu aufwendig. Jede Ausrede klang rational. Keine war ehrlich.

Was mich schließlich dazu brachte

Irgendwann wurde mir klar, dass perfekt vorbereitet sein eine Illusion ist. Es würde nie den richtigen Moment geben. Nie genug Geld. Nie die perfekte Ausgangslage.

Wie ich vom jahrelangen Aufschieben zum ersten konkreten Schritt kam? Im Podcast erzähle ich Dir genau, was passiert ist. Welche kleinen Schritte mir geholfen haben und was ich gemacht habe, als die anfängliche Motivation wieder verschwand. Denn das ist sie. Mehrmals.

Recovery ist kein Sprint, sondern ein Stolper-Marathon. Dein „Irgendwann“ kann heute sein. Unperfekt, ängstlich, aber real.

Ich freue mich darauf, Dich in der Folge zu begrüßen.

Bis gleich, Deine Janina

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