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Niemand hat mir gesagt, was meine Essstörung mit meinem Körper macht. Oder vielleicht hat es jemand gesagt und ich wollte es nicht hören. Weil hören bedeutet hätte, dass ich etwas ändern muss. Also habe ich weggeschaut. Jahrelang. Und mein Körper hat trotzdem weitergemacht. Für mich. Jeden Tag.
Vielleicht kennst Du das auch. Dieses Schwarzwerden vor den Augen, wenn Du zu schnell aufstehst. Die Haare im Abfluss nach dem Duschen. Das ständige Frieren. Die Erschöpfung, die irgendwann einfach normal ist. Du lebst damit. Du gewöhnst Dich dran. Du sagst Dir, dass es nicht so schlimm ist. Dass andere das auch haben. Dass es Stress ist.
Dein Körper spricht mit Dir. Die ganze Zeit. Dein Herz schlägt langsamer. Deine Periode bleibt aus. Deine Knochen bauen leise ab, ohne dass Du es spürst. Und Dein Denken wird neblig, bis Du gar nicht mehr merkst, wie weit weg Du eigentlich schon bist.
Ich sage es Dir, weil ich mir gewünscht hätte, dass jemand ehrlich mit mir gewesen wäre. Ohne zu urteilen. Ohne zu dramatisieren. Aber auch ohne zu beschönigen.
Dein Körper kann sich erholen. Das ist keine Hoffnung, das ist Biologie. Er wartet nur darauf, dass Du ihm gibst, was er braucht.
In dieser Folge spreche ich offen darüber, welchen Preis der Körper wirklich zahlt. Und darüber, was passiert, wenn Du anfängst, auf ihn zu hören.
Wenn Du schon lange merkst, dass etwas nicht stimmt, es aber wegschiebst, ist diese Folge für Dich.
Bis gleich, Deine Janina
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