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Kennst Du das? Du hast schon wieder eine halbe Stunde Dein Essen geplant. Und trotzdem fühlt es sich nicht richtig an. Nicht gut genug. Nicht perfekt genug. Und irgendwo in Dir hast Du diesen Gedanken, dass Du erst okay bist, wenn alles stimmt.
Ich kenne das so gut. Jahrelang war ich stolz auf meinen Perfektionismus. Diszipliniert sein, alles im Griff haben, bloß keinen Fehler machen. Das fühlte sich an wie Stärke. Aber es war ein Käfig. Und meine Essstörung hat sich darin richtig wohlgefühlt.
Perfektionismus ist aber nicht einfach nur „hohe Ansprüche haben“. Er koppelt Deinen kompletten Selbstwert an Kontrolle. An Zahlen. An Regeln. Also dieses Alles-oder-Nichts-Denken. Eine Kalorie zu viel und der ganze Tag fühlt sich ruiniert an. Ein Rückfall und Du denkst, Du hast komplett versagt. Genau dieses Denken hält Dich fest.
In dieser Folge spreche ich darüber, warum Perfektionismus und Essstörungen so eng zusammenhängen. Und warum der Weg raus nicht heißt, Deine Ansprüche aufzugeben. Sondern zu verstehen, dass „gut genug“ kein Versagen ist. Vielleicht ist es sogar der mutigste Gedanke, den Du denken kannst. Wir schauen uns an, woher dieser Druck kommt, wie er Deine Heilung blockiert und was passiert, wenn Du Dir zum ersten Mal erlaubst, unperfekt zu sein.
Wenn Du Dich hier wiederfindest, in diesem Streben, das nie aufhört, in dieser Erschöpfung hinter der Disziplin, dann ist diese Folge für Dich.
Bis gleich, Deine Janina
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