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Du stehst vor dem Kühlschrank und greifst automatisch zu denselben Sachen wie gestern. Schon wieder. Deine Hand wandert zu dem einen Joghurt, den Du kennst. Zu den Äpfeln, die immer da sind. Zu der Pasta, die Du seit Monaten isst. Und irgendwo in Dir schreit eine kleine Stimme: „Warum kann ich nicht einfach mal was anderes nehmen?“
Ich kenne diesen inneren Kampf so gut. Da war diese Zeit, in der ich buchstäblich jeden Tag dasselbe Frühstück aß. Drei Monate lang. Nicht weil es so lecker war. Sondern weil alles andere sich falsch anfühlte. Gefährlich. Unberechenbar. Mein Kopf hatte sich diese winzige, sichere Essensinsel gebaut. Und ich wagte nicht, sie zu verlassen.
Das Verrückte daran: Ich dachte wirklich, ich wäre einfach langweilig. Oder zu faul zum Kochen. Dabei kämpfte in meinem Kopf ein uraltes Überlebensprogramm. Unser Steinzeit-Gehirn schreit heute noch: „Bekannt ist sicher, unbekannt könnte Dich umbringen.“ Auch wenn es nur um Brokkoli geht.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum dieser Kampf in Deinem Kopf so real ist. Warum sich manche Tage anfühlen, als wärst Du in Deinen eigenen Essgewohnheiten gefangen. Und warum Du Dich dafür nicht schämen musst. Es ist nicht Deine Schwäche – es ist Dein Gehirn, das versucht, Dich zu beschützen.
Heute esse ich wieder bunt und vielfältig. Aber der Weg dahin war sanft. Ohne Zwang. Mit viel Verständnis für diese kleinen Ängste, die uns alle manchmal im Griff haben.
Wenn Du müde bist von diesem täglichen inneren Kampf vor dem Kühlschrank, dann ist diese Folge für Dich.
Ich freue mich, Dich in der Folge begrüßen zu dürfen.
Liebe Grüße Deine Janina
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