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In der heutigen Podcast-Folge geht es um die Angst vor Veränderung und warum Du gleichzeitig nach Freiheit hungerst und sie fürchtest.
„Ich will endlich heilen, aber …“ Dieser Satz lähmte mich jahrelang. Du kennst ihn vielleicht auch. Du weißt, dass Deine Essstörung zerstörerisch ist. Trotzdem fühlst Du Dich ohne sie verloren.
Deine Essstörung ist wie eine toxische beste Freundin. Vertraut, aber schädlich. Sie gibt Dir Struktur, Kontrolle, Identität und ohne sie droht Chaos.
„Wer bin ich ohne meine Essstörung?“ Diese Frage terrorisiert. Du bist jahrelang die Person mit dem Problem gewesen. Jetzt sollst Du die Person mit dem Leben sein.
Dein Gehirn sieht Veränderung als Bedrohung. Das kommt aus der Steinzeit und bedeutet ganz einfach, das Bekanntes sicher bedeutet und Neues bedeutet Gefahr. Lieber unglücklich aber vorhersagbar als glücklich aber unbekannt.
Die versteckten Vorteile aussprechen
Deine Essstörung verschafft Dir Aufmerksamkeit ohne bitten zu müssen. Sie schützt vor anderen Lebensproblemen. Sie gibt Ausreden für vermiedene Entscheidungen. Diese Vorteile anzuerkennen ist der erste Schritt zum Loslassen.
Veränderung funktioniert in homöopathischen Dosen. Also nutze das 1%-Prinzip. Das bedeutet Mini-Schritte, die Dein Alarmsystem nicht triggern. Fünf Minuten ohne App. Ein neues Lebensmittel probieren. „Experiment“ klingt weniger bedrohlich als „Veränderung“.
Im Podcast lernst Du, mit Angst zu tanzen statt gegen sie zu kämpfen. Deine Angst ist berechtigt und weise. Sie zeigt unerfüllte Bedürfnisse. Mut bedeutet nicht Angstfreiheit, sondern Handeln trotz Zittern.
Du musst nicht mutig sein, um anzufangen. Du musst nur anfangen. Der kleinste Schritt ist der wichtigste. Veränderung in Deinem Tempo ist die einzig wahre Veränderung.
Ich freue mich darauf, Dich in der Folge zu begrüßen.
Bis gleich, Deine Janina
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