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Ich habe vor kurzem folgenden Kommentar bei Instagram bekommen: „Magst Du mal einen Beitrag verfassen, wenn man eigentlich schon isst, seit Jahren, aber man nie weiß, ob man eigentlich genug gegessen hat und man seiner Intuition noch nicht so vertraut. Weiß nicht, ob es andere betrifft, aber mich beschäftigt es schon sehr stark.“
Es betrifft so viele. Und fast niemand redet darüber. Ich denke, ein Beitrag bei Instagram wird dem Thema nicht gerecht und deckt nicht alles ab. Daher habe ich mich entschieden, diese Podcast-Folge aufzunehmen.
Vielleicht kennst Du das auch. Du bist nicht mehr im tiefsten Loch. Du isst. Du funktionierst. Dein Umfeld ist erleichtert. Von außen sieht alles okay aus. Aber innen drin macht der Kopf nach jeder Mahlzeit diese leise Nachbesprechung. War das zu viel? War das genug? Der Blick auf den Teller der anderen. Nicht aus Neugier, sondern als Orientierung. Weil Du Dir selbst noch nicht traust.
Das ist eine Grauzone. Du bist vielleicht nicht mehr im Keller. Aber Du bist auch noch nicht komplett frei. Du isst, aber es kostet noch. Jeden Tag. Leise.
Therapeuten sagen oft: „Super, Du isst ja wieder.“ Und dann ist das Thema durch. Aber in Dir drin läuft immer noch eine Stimme mit, die mitrechnet. Sie schreit nicht mehr wie früher. Sie flüstert. Und genau das macht sie so schwer zu greifen.
In dieser Folge spreche ich darüber, was in dieser Grauzone passiert und was sie wirklich ist. Warum Dein Kopf nach Jahren noch mitmacht. Und was Dir hilft, vom strukturierten Essen hin zu echtem Körpervertrauen zu kommen. Denn echter Frieden nach dem Essen ist möglich. Nicht als fernes Ziel. Sondern als nächster Schritt.
Wenn Du Dich hier wiederfindest, ist diese Folge für Dich.
Bis gleich, Deine Janina
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