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Ich schaffe das nie.
Vielleicht denkst Du das gerade. Vielleicht schon seit Jahren. Dieser Gedanke, der sich so wahr anfühlt. So endgültig. So bewiesen durch jeden Rückfall, jeden gescheiterten Versuch, jede Nacht, in der alles wieder von vorne losging.
Ich kenne diesen Gedanken. Er war jahrelang mein ständiger Begleiter. Nach 12 Jahren Essstörung war ich mir sicher, dass ich die bin, bei der es einfach nicht funktioniert. Die Ausnahme. Die, die zu lange krank ist, zu kompliziert, zu kaputt.
Heute weiß ich, dass das nicht stimmte.
Aber ich weiß auch, dass es sich damals absolut real angefühlt hat. Hoffnungslosigkeit ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist das Ergebnis von Jahren des Kämpfens. Von Erschöpfung. Von einem Gehirn, das nichts anderes mehr kennt als die Krankheit.
Und hier ist das Paradoxe. Du musst nicht hoffen, um weiterzumachen. Du musst nicht an Deine Heilung glauben, um den nächsten kleinen Schritt zu gehen. Manchmal reicht es, heute weiterzumachen. Nur heute. Ohne Versprechen für morgen.
In dieser Folge spreche ich ehrlich darüber, was Hoffnungslosigkeit wirklich ist. Warum Dein Gehirn diesen Gedanken produziert. Und was mir geholfen hat, durch die dunkelsten Phasen zu kommen, auch wenn ich selbst keine Hoffnung mehr hatte.
Ich glaube an Deine Heilung. Auch wenn Du gerade nicht kannst. Und vielleicht ist das für den Moment genug.
Wenn Du Dich hier wiederfindest, ist diese Folge für Dich.
Deine Janina.
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